© Foto 1: Rendel Freude, Foto 2: Christian Morawitz

Aktuelles

Kunst geht in Gärten

Rückblick

 

"Alles Leben begann in einem Garten, alle Kultur begann in einem Garten. Gärten erzählen die Geschichte, wie sich der Mensch in der Welt einrichtet und wie er mit ihr umging." Dieter Wieland

 

Kunst trifft Garten, Wein und Musik. Ein ungewöhnliches Experiment aus Tradition, Fantasie und Lust an der Improvisation. Natur, Kunst und Musik verbinden sich zu einer neuen Symbiose. Ein Zwiegespräch zwischen den Dingen, zwischen Natur und Kultur.

Schön wars! Danke für Euer Kommen. Einfühlsam eingefangen im Artikel von Lilli Vostry auf https://meinwortgarten.com/category/kultur/bildende-kunst/.

 

Skulptur trifft Tanz und Poesie

 

Eine Rückschau in Dankbarkeit auf das Event in der Charlottenpraxis Ende Mai

 

Skulptur trifft Tanz und Poesie

 

Fünf neue lebensgroße figürliche Skulpturen erblickten im Frühjahr das Licht der Welt und stehen nun im Garten der Charlottenpraxis, unter anderem die „Kleine Königin“, die „Sich selbst beschützende Grazie“ und die „Himmelsguckerin“. Sie werden auch in therapeutische Prozesse einbezogen.

 

Zusammenführen

 

Die Aggregatzustände zum Schmelzen bringen.
Die Skulpturen freitanzen
Mischen mimen mixen
Formen fügen fokussieren
Neue Landschaften ertanzen
Energien verbinden

 

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Einladung IN BEWEGUNG Charlottenpraxis.p
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Projekt "Zeichen der Zeit"

"Zeichen der Zeit" ist ein Mehrjahresgemeinschaftsprojekt mit Professor Sauermann, der Holz und die Technik zur Verfügung stellt. Im gemeinsamen Prozess sind aktuell vier Großskulpturen entstanden. Einige Tonnen in Eiche.

 

Was sind die Zeichen der Zeit? Was sind Zeichen unserer Zeit? Was braucht unsere Zeit? Welche Ankerpunkte setzen wir uns? Was bringt Orientierung? Was ist unsere Verantwortung? Wo fühlen wir uns angesprochen?

 

Welch Energie, welch Emotion steht hinter den Dingen, leuchtet durch sie hindurch? Und wie lassen sich diese Kräfte bildhauerisch materialisieren und vermitteln?

 

Bisher ist eine "Hoffnung", eine "Haltung", eine "Würde" und eine "Dankbarkeit" aus dem Holz erwachsen. Bildhauerisch ein Suchen und Kommunizieren mit dem Material und dem Gefühl, den Gedanken und dem Tasten mit der Kettensäge.

 

Den Prozess wagen. Mit dem Holz sprechen und mit etwas Geduld wird es Auskunft geben, sich eine Antwort materialisieren, eine Resonanz zu erspüren sein, eine Reaktion zu erfahren sein ....

 

Und das ist in der Kunst wohl das Gleiche wie im Leben.

Und nun wartet noch ein Stamm für eine fünfte Skulptur, die "Versöhnung".

Begleitmusik

Nach einer Weile fallen

Die Schnitte wie sie wollen

Sie fressen und schlürfen

Sich hungrig und rasend

Einen eigenen Rhytmus findend

Der Sound hallt durch das Tal

Malt die Begleitmusik

Die Kontur verlässt die Substanz

Steigt auf in den Himmel

Bildhauer

Friedemann Dietzel

Die schöpferische, bildhauerische Auseinandersetzung steht im Gegensatz zu meiner eher verkopften, problemzentrierten Arbeit als Sozialpädagoge. Und ich betrachte die Arbeit in beiden Feldern als ein Privileg. Kunst spricht andere Seinsebenen des Lebens an und verhilft mir zu einer Balance.

 

Ich bin der Überzeugung, dass kreatives Schaffen die Möglichkeit bietet, tiefsitzende Emotionen freizulegen und so geheimnisvollen Dingen Gestalt zu verleihen, in einer anderen Weise, als es mit Worten möglich wäre. Bildhauerei ist somit für mich ein Weg zu den Spiegelbildern der Seele, um Wünsche und Fragen zu materialisieren und darüber mit anderen in Kontakt zu treten.